Zum ersten Mal am Flughafen BER parken: Was Einsteiger wissen sollten
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Am Flughafen Berlin sind über Friend-Park noch keine Parkplätze buchbar.
Sobald ein Partner freigeschaltet ist, findest du seine Angebote mit echten Preisen auf der Flughafenseite.
Viele Berliner kennen noch den alten Flughafen Tegel oder das Terminal in Schönefeld. Der BER funktioniert anders – und wer zum ersten Mal mit dem eigenen Auto hinfährt, hat oft Fragen. Wo halte ich? Was ist ein Valet-Treffpunkt? Wie komme ich nach der Landung wieder an mein Auto? Dieser Einsteiger-Ratgeber beantwortet die wichtigsten Fragen in der Reihenfolge, in der sie auftauchen.
Das Wichtigste in Kürze
- Abgefertigt wird in Terminal 1 und Terminal 2 – das alte Terminal 5 ist zu.
- Parken: Flughafen-Parkhäuser, Valet oder Shuttle – je nach Reise.
- Ins Navi gehört die Adresse aus der Buchung.
- Bei der Übergabe Fotos machen, bei der Rückgabe kurz prüfen.
Den BER in drei Sätzen
Der Flughafen Berlin Brandenburg liegt in Schönefeld, südöstlich von Berlin. Mit dem Auto erreichst du ihn über die A113, die an den Berliner Ring (A10) und die Stadtautobahn anbindet. Abgefertigt wird in Terminal 1 und dem nördlich gelegenen Terminal 2, die jeweils eine eigene Vorfahrt haben. Mehr im Ratgeber Terminals am BER.
Welche Parkoption ist die richtige?
Es gibt drei Grundmodelle: die Parkflächen des Flughafens direkt an den Terminals, Valet Parking mit Übergabe an einen Fahrer und Shuttle-Parken auf dem Gelände eines Anbieters mit Transfer. Für Einsteiger hilft eine einfache Frage: Ist mir Zeit oder Preis wichtiger? Wer Zeit sparen will, wählt Valet oder Parkhaus, wer Geld sparen will und etwas Zeit hat, das Shuttle. Ausführlich: Valet oder Shuttle am BER.
Die Buchung
Bei der Buchung trägst du ein, wann du das Auto abgibst und wann du es zurückhaben möchtest. Dazu kommen Kennzeichen, Fahrzeugmodell, Personenzahl und am besten die Flugnummern. Über Friend-Park geht das auch ohne Kundenkonto. Wie das konkret aussieht, zeigen die häufigen Fragen zum Buchen.
Der Abflugtag
- Bestätigung öffnen und Adresse bzw. Treffpunkt ins Navi eingeben.
- Rechtzeitig losfahren – auf der A100 und rund um die Stadt staut es sich häufig.
- Den Anbieter kurz vor der Ankunft anrufen, falls die Bestätigung das vorsieht.
- Auto übergeben oder abstellen, Fotos machen, Beleg mitnehmen.
- Zum Terminal – zu Fuß beim Valet, mit dem Shuttle beim Shuttle-Parken.
Wie du die Übergabe dokumentierst, erklärt der Ratgeber Fahrzeugübergabe am BER.
Die Rückkehr
Nach der Landung: Gepäck holen, gegebenenfalls Passkontrolle, dann beim Anbieter melden. Beim Valet wird dein Auto gebracht, beim Shuttle fährst du zum Parkplatz. Prüfe das Auto kurz und fahr los. Mehr im Ratgeber Rückkehr: Auto am BER abholen.
Typische Einsteigerfehler
- Zum alten Terminal in Schönefeld fahren, das es nicht mehr gibt.
- „Flughafen BER“ statt der konkreten Parkadresse ins Navi eingeben.
- Flugzeiten statt Übergabe- und Rückgabezeiten buchen.
- Den Berliner Verkehr unterschätzen.
- Keine Fotos bei der Übergabe.
Hilfe, wenn es hakt
Steckst du im Stau, informiere den Anbieter – siehe häufige Fragen zur Verspätung bei der Anreise. Ändern sich deine Pläne, hilft der Ratgeber Parkplatz am BER stornieren oder umbuchen.
Die Bestätigung als Kompass
Für Einsteiger ist die Buchungsbestätigung das wichtigste Dokument. Sie enthält die Adresse des Parkplatzes oder den Valet-Treffpunkt, die gebuchten Zeiten, die Telefonnummer des Anbieters, Hinweise zum Ablauf und deine Buchungsnummer. Lies sie vor der Abfahrt einmal vollständig und speichere sie offline auf dem Handy. Notiere die Telefonnummer zusätzlich auf Papier, falls der Akku leer ist. Fehlt die Bestätigung, helfen die häufigen Fragen zur fehlenden Bestätigung.
Was mitkommt, was im Auto bleibt
Alles Wertvolle und Wichtige nimmst du mit: Ausweise, Geldbörse, Handy, Laptop, Ladekabel, Medikamente und Hausschlüssel. Im Auto bleiben dürfen Dinge ohne großen Wert, die du für die Heimfahrt brauchst, etwa Kindersitze oder eine Jacke für den Winter. Fahrzeugpapiere sollten nicht offen im Auto liegen.
Den Zeitplan einmal durchrechnen
Bevor du das erste Mal zum BER fährst, rechne den Zeitplan rückwärts durch: Abflug minus Vorlaufzeit der Airline minus Zeit für Parken minus Fahrzeit mit Puffer ergibt deine Abfahrtszeit. Mach das Gleiche für die Rückkehr: Landung plus Zeit bis zum Gepäck plus Weg zum Auto. Prüfe, ob der Anbieter zu beiden Zeiten erreichbar ist. Wer diese Rechnung einmal gemacht hat, merkt sofort, ob der Plan realistisch ist.
Barrierefreiheit
Wer im Rollstuhl reist oder in der Mobilität eingeschränkt ist, meldet Unterstützung in der Regel bei der Airline an. Der Flughafen informiert auf seiner Website über die Services. Beim Parken verkürzt Valet die Wege deutlich. Gib besondere Bedürfnisse im Hinweisfeld der Buchung an.
Nach dem ersten Mal
Notiere dir nach der Reise, wie lange die Anfahrt tatsächlich gedauert hat, wie leicht der Treffpunkt zu finden war und wie lange du bei der Rückkehr gewartet hast. Mit diesen Erfahrungen planst du die nächste Reise vom BER noch entspannter.
Häufige Fragen von Einsteigern am BER
Kann ich das Auto früher abgeben als gebucht? Ein wenig früher ist meist kein Problem, deutlich früher solltest du absprechen. Was, wenn ich mich verspäte? Ruf den Anbieter an. Brauche ich Bargeld? Wenn du online bezahlt hast, in der Regel nicht. Muss ich die Bestätigung ausdrucken? Meist genügt das Handy. Was ist, wenn ich das Terminal verwechselt habe? Terminal 1 und 2 sind über den Pier Nord verbunden; zu Fuß ist ein Wechsel möglich, kostet mit Gepäck aber Zeit.
Was am BER anders ist als an alten Berliner Flughäfen
Wer früher von Tegel oder dem alten Schönefelder Terminal geflogen ist, muss umdenken. Tegel ist geschlossen, das frühere Terminal 5 in Schönefeld ebenfalls. Der Passagierbetrieb läuft über Terminal 1 und Terminal 2 des BER. Navigationsgeräte mit veralteten Karten können dich in die Irre führen. Gib deshalb immer die Adresse aus deiner Parkbuchung ein und folge vor Ort der aktuellen Beschilderung.
Plan B für den Abflugtag
Notiere dir die Telefonnummer des Parkanbieters zusätzlich auf Papier. Überlege dir vorher, was du tust, wenn du im Stau stehst: Anbieter anrufen, Online-Check-in prüfen, bei Bedarf die Airline kontaktieren. Wer einen Plan hat, bleibt auch beim ersten Mal ruhig.
Sicherheitskontrolle und Check-in beim ersten Mal
Nach dem Parken folgt im Terminal der Check-in bzw. die Gepäckabgabe deiner Airline. Viele Airlines bieten Online-Check-in und Self-Service-Automaten an; mit Aufgabegepäck gehst du zum entsprechenden Schalter oder zur Gepäckabgabe. Danach geht es zur Sicherheitskontrolle. Flüssigkeiten im Handgepäck müssen den geltenden Regeln entsprechen, Elektronik wird je nach Kontrollstelle gesondert geprüft. Halte Bordkarte und Ausweis bereit. Aktuelle Hinweise veröffentlicht der Flughafen auf seiner Website.
Wer diese Schritte kennt, plant die Zeit am Flughafen realistischer – und weiß, warum die Vorlaufzeit der Airline nicht knapp bemessen ist.
Was du nach der Landung tun solltest
Für Einsteiger ist auch die Rückkehr neu. Schalte nach der Landung dein Handy ein und prüfe, ob der Anbieter dir eine Nachricht geschickt hat. Hol dann dein Gepäck und melde dich so, wie es in der Bestätigung steht. Beim Valet gehst du zum Treffpunkt, beim Shuttle zum Abholpunkt. Wenn du in einem anderen Terminal landest als beim Abflug, sag das dem Anbieter.
Am Auto angekommen, prüfst du es kurz mit Blick auf deine Übergabefotos, kontrollierst Kilometerstand und Tankanzeige und stellst Sitz und Spiegel ein. Danach geht es über die A113 nach Hause.
Mit diesen Schritten ist auch das erste Parken am BER nicht mehr kompliziert – und beim nächsten Mal weißt du schon genau, was dich erwartet.
Und das Wichtigste zum Schluss: Lass dir Zeit. Wer beim ersten Mal großzügig plant, erlebt den Abflug vom BER nicht als Stress, sondern als entspannten Start in die Reise.
Und dann: entspannt reisen
Nach dem ersten Mal ist der Ablauf vertraut: Terminal prüfen, Bestätigung öffnen, Fotos machen. Ob du über Friend-Park am BER bereits einen Parkplatz buchen kannst, siehst du auf der Seite Parken am Flughafen Berlin.